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Fallbeispiel: Eisen auf Barhuf

Thema: Umstellung von Eisen auf Barhuf

Kunde: Stute

Stichpunkte: Eisenabnahme; untergeschobene Trachten, dünne Sohle, Hufrisse, Ernährung



BESCHREIBUNG

Das war direkt nach Eisenabnahme (rechter Vorderhuf). Massiv lange Zehe, eine papierdünne Sohle, untergeschobene Trachten und eine insgesamt schlechte Hornqualität prägen diese Hufe. Der Abrollpunkt war durch die zu lange Zehe deutlich zu weit vorne, was u.a. zu einer erhöhten Belastung der Beugesehnen führt. Durch ein sukzessives Zurücksetzen des Abrollpunktes bekam der Huf die Möglichkeit in einem gesünderen (in diesem Fall: steileren) Winkel nachzuwachsen. Die untergeschobenen Trachten wurden zurückgesetzt, Eckstreben und Sohle wurden wenig bis gar nicht bearbeitet. Hinten hat die Stute in jedem Huf mehrere Risse, die aufklafften, glücklicherweise aber nicht bis in die Lederhaut reichten. Bei den Hinterhufen wurde der unpigmentierte Teil der Hufwand aus der Last genommen, so dass die Wände weniger mechanischen Hebel erfuhren. Die Risse wuchsen innerhalb einer Wachstumsperiode heraus! Hier war der Schlüssel zu einem (fast) gesunden Barhuf eine angepasste Mineralstoff Versorgung kombiniert mit einer verbesserten Hufbearbeitung.

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